Demonstrativer Selbstmord ist eine schwere Sünde

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Demonstrativer Selbstmord ist eine schwere Sünde

Beitrag von Admin am Sa Dez 13, 2008 11:35 pm

Der Augsburger Bischof Walter Mixa übt schwere Kritik an dem demonstrativen Selbstmord im englischen Fernsehen: Zutiefst unchristlich, verletzt die Intimität und die Würde des sterbenden Menschen


Augsburg (kath.net)
Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat in einen Kommentar für die "Bild"-Zeitung scharfe Kritik an einer im englischen Fernsehen gezeigten Selbsttötung gezeigt und daran erinnert, dass Gott alleine Herr über Leben und Tod ist. Der Augsburger Hirte warnte in dem Zusammenhang vor einer Werbung, die "eine Illusion der ewigen Jugend und des Wohlfühlens" vermittle. Krankheit und Leiden werde immer öfter mit Selbsttötung und Euthanasie in Zusammenhang gebracht. Das sei im wahrsten Sinn des Wortes lebensgefährlich, weil krankes, altes oder leidvolles Leben kurzerhand zu „unwertem Leben“ gemacht werde.

Mixa bezeichnete den Selbstmord als "bewusste Auflehnung gegen Gott, der ein Gott des Lebens ist und der sich durch die Menschwerdung seines Sohnes mit unserem Leben unwiderruflich verbunden hat".
Ein demonstrativer Selbstmord sei eine "schwere Sünde und ein Verstoß gegen das Sittengesetz". Das Zurschaustellen einer Selbsttötung im Fernsehen propagiert damit eine „Kultur des Todes“ propagiert, die zutiefst unchristlich sei und zudem die Intimität und die Würde des sterbenden Menschen öffentlich verletze. Trotz alldem gäbe es auch für diese Menschen Hoffnung auf das ewige Heil.

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