Maria Unbefleckte Empfängnis , 8.Dezember

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Maria Unbefleckte Empfängnis , 8.Dezember

Beitrag von Admin am Mo Dez 08, 2008 2:50 pm

Evangelium nach Lukas 1,26-38.

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.



Kommen heute wunderbare Übertragungen durch K-TV... von Rom...von K-TV und von Wigratzbad
http://www2.k-tv.at/cms/

Maria hat nicht gelacht, sondern geglaubt

Gott lässt sich nicht abschrecken, aber: Er kommt durch Maria! - Gedanken von Bischof Andreas Laun zum Hochfest "Unbefleckte Empfängnis"

Gott oberhalb der Wolken, Gott oben, Gott, der beobachtet, ob wir brav sind. Das ist der Gott der Kinder, die unkluge Eltern haben, und es ist der Gott vieler anderer Religionen. In intelligenterer Form ist es auch der Gott hinter der nie endenden Frage der Menschen: Gott, warum schaust Du zu, warum greifst nicht ein? Jesaja sagt: „Reiß doch den Himmel auf, und komm herab!“ (Jes 63,19) Gott soll also den Himmel „aufreißen“, das klingt nach Eile, nach Priorität, nach Gewalt sogar. Und dann ruft Jesaja Gott zu: „Komm herab!“ und, man fasst es nicht, Gott nimmt das wörtlich, Er kommt und Er „hat unter uns gewohnt“, wird Johannes sagen! Dieses Ereignis werden wir bald wieder feiern: Jesaja hat gerufen, Gott ist gekommen, obwohl ihn der Prophet geradezu gewarnt hat: Du kommst zu Sündern!

Gott lässt sich nicht abschrecken, aber: Er kommt durch Maria!, Gott setzt ein Zeichen gegen alle Erfahrung und gegen alles, was sich Menschen vorstellen können: Maria, Jungfrau und zudem noch ohne Sünde! Abraham hat sich vor lauter Lachen zu Boden fallen lassen, als er hörte, seine alte Sarah solle mit ihm, dem alten Mann noch Liebesfreunden erleben und dann auch noch ein Kind gebären, und Sarah hat mitgelacht.

Maria hat nicht gelacht, sondern geglaubt und Gott machen lassen. Man muss nicht alles verstehen, wenn Gott es ist, der spricht. Auch Josef hat nicht gelacht, als ihm Maria wohl erzählte, was geschehen war. Er bekam es nur mit der Angst, und darum beruhigte ihn der Engel: „Fürchte dich nicht“ und dann wies er ihm seine Aufgabe zu. So erinnern wir uns an das Kommen Gottes, wie es sich Jesaja gewünschen und sich doch nicht vorstellen konnte. Cyrill von Jerusalem ergänzt: „Wir verkündigen das Kommen Christi, nicht bloß das erste, sondern auch das zweite, das weitaus herrlicher ist als das erste.“ Schon daran gedacht beim Blick auf den Adventkranz?


Aus dem "Rupertusblatt" - Dez 2008

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