Weihnachten

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Weihnachten

Beitrag von Admin am Fr Dez 24, 2010 2:54 pm

Die katholische Kirchekennt zwei besondere Nachtfeiern: die Feier der Osternacht und die Christmette. In der Nacht von Heiligabend auf Weihnachten versammeln sich die Gläubigen meist zu mitternächtlicher Stunde in den Kirchen und feiern die Geburt Jesu Christi, von dem die Christen glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Ursprünglich war die Christmette die erste von drei Gottesdiensten an Weihnachten: sie hat ihren Ursprung in der römischen Papstliturgie. Der Name „Mette“ ist die eingedeutschte Fassung von „Matutin“, dem Nachtgebet der Kirche, das ursprünglich vor dieser nächtlichen Eucharistiefeier gehalten wurde.


In den Texten der Messfeiern in der Heiligen Nacht und am Weihnachtstag geht es nicht um ein vordergründiges Idyll: „Das Christusbild der liturgischen Texte hat keine Augen für das hilflose Kind in der Krippe“, wie der münsterische Liturgiewissenschaftler Klemens Richter verdeutlicht. Er sei nicht der „holde Knab im lockigen Haar“, sondern der „Gottesknecht, der den Heilsplan des Vaters ausführen soll“, so Richter. So begeht die Gemeinde in der Nacht – wenn auch als „weihnachtliche Begehung der Erlösung“, wie es ein anderer Theologe ausdrückt – die Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Christi in der eucharistischen Mahlfeier

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Die Geburt Jesu

Beitrag von Admin am Fr Dez 24, 2010 2:57 pm

Die Geburt Jesu, nach dem Evangelium

2 1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.


Die sel. Anna Katharina Emmerick, nach ihrer Schauung
Es war fünf Uhr abends, als Joseph die Heilige Jungfrau wieder in die Krippenhöhle zurückbrachte. Hier hängte er noch mehrere Lampen auf, auch versorgte er unter dem Obdach vor der Türe die freudig aus dem Felde herbeigeeilte Eselin.


Als Maria ihm sagte, es nahe ihre Zeit, er möge sich ins Gebet begeben, verließ er sie und ging nach seinem Schlafraume zurück, um zu beten. Er sah noch einmal, ehe er in sein Kämmerchen eintrat, nach dem Hintergrund der Höhle zurück, wo Maria, ihm den Rücken kehrend, kniend auf ihrem Lager betete, das Angesicht nach Morgen gewendet. Er sah die Höhle voll Licht, Maria war ganz wie von Flammen umgeben. Ich sah den Glanz um Maria immer größer werden. Die Lichter, welche Joseph angesteckt hatte, waren nicht mehr zu sehen. Sie kniete in einem weiten, weißen Gewande, das vor ihr ausgebreitet war. In der zwölften Stunde war sie im Gebete entrückt. Ich sah sie von der Erde empor gehoben, daß man den Boden unter ihr sah. Sie hatte die Hände auf der Brust gekreuzt. Der Glanz um sie vermehrte sich. Ich sah die Decke der Höhle nicht mehr. Es war wie eine Straße von Licht über ihr bis zum Himmel empor, in der ein Licht das andere und eine Gestalt die andere durchdrang und Lichtkreise in himmlische Gestalten übergingen. Maria betete aber nieder zur Erde schauend. Da gebar sie das Jesuskind. Ich sah es wie ein leuchtendes, ganz kleines Kind, das heller war als der übrige Glanz, auf der Decke vor ihren Knien liegen. Es war mir, als sei es ganz klein und werde vor meinen Augen größer. Es war aber dieses alles eine bloße Bewegung in so großem Glanze, daß ich nicht weiß, ob ich und wie ich das sah. Selbst die tote Natur war in innerer Bewegung. Die Steine des Bodens und der Wände der Krippenhöhle waren wie lebendig.


Es mochte wohl eine Stunde nach der Geburt sein, als Maria den heiligen Jospeh rief, der noch immer im Gebete lag. Als er ihr nahte, warf er sich in Andacht, Freude und Demut kniend auf sein Angesicht, und Maria bat ihn nochmals, er solle das heilige Geschenk des Himmels ansehen. Da nahm er das Kind auf seine Arme.


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Re: Weihnachten

Beitrag von Admin am Fr Dez 24, 2010 3:21 pm


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